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Mammographie

Die Mammographie/Roentgenuntersuchung der Brust wird insbesondere zur Früherkennung von Brustkrebs eingesetzt. Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebsart. Wird der Brustkrebs mit Hilfe der Mammographie früh erkannt, schon bevor er tastbar ist, steigen die Heilungschancen enorm. Daher wird allgemein empfohlen, die erste Mammographie (Basismammographie) um das 35. Lebensjahr herum durchzuführen. Ab dem 50. Lebensjahr sollten die Aufnahmen im Abstand von 2 Jahren wiederholt werden. Hierzu gibt es ein Früherkennungs- oder Screening-Programm. Unsere Praxis hat sich seit über 20 Jahren auf die Durchführung der klinischen Mammographie mit Arztkontakt und zum gleichen Termin gegebenfalls erforderlicher Ultraschalluntersuchung spezialisiert.

Was unterscheidet die Mammographie von den üblichen Röntgenaufnahmen?

Zur Verringerung der Strahlenbelastung und zur Steigerung der Detaildarstellung wird die Brust zur Untersuchung gepresst, also komprimiert. Zur Steigerung des Kontrastes wird mit geringerer Röhrenspannung gearbeitet.

Ablauf einer Mammographie

Die Mammographie sollte in der ersten Zyklushälfte durchgeführt werden. Für diese Untersuchungstechnik ist ein spezielles Gerät erforderlich. Die Untersuchung wird im Stehen durchgeführt, die Brust zwischen Röntgenröhre und Filmtisch positioniert.
Um eine gute Aufnahmequalität zu erreichen, wird die Brust für Sekunden mit einem Plastikteller vorsichtig zusammengedrückt. Das Zusammendrücken wird recht häufig von den Patientinnen als unangenehm empfunden, ist aber notwendig um das Drüsengewebe auf dem Röntgenfilm gut abbilden zu können. Die Aufnahme wird durch diese Maßnahme klarer und die ohnehin geringe Strahlenbelastung wird dadurch noch reduziert. Pro Brust werden zwei Aufnahmen angefertigt. Wie beim Roentgen dauert die Vorbereitung viel länger als die eigentliche Aufnahme.