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Schmerztherapie
Röntgentiefentherapie / Reizbestrahlung

Röntgenbestrahlung hat einen festen Platz in der Therapie von entzündlichen Erkrankungen und Verschleißerscheinungen. Aufgrund von Überlastung und Fehlbelastung kann es zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen kommen. Führen konservative medikamentöse oder physiotherapeutische Behandlungen nicht zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden, können Patienten von einer Bestrahlung profitieren.

Vor der Behandlung erfolgt eine gründliche Untersuchung und Diagnosestellung. Dann werden das Zielgebiet der Bestrahlung und die anzuwendende Strahlendosis festgelegt. Die geplante Strahlendosis wird in kleinen Portionen in einer Serie von kurzen Bestrahlungen angewandt.

Nach den ersten Bestrahlungen kann es zu einer vorübergehenden Verstärkung der Symptome kommen, was jedoch als günstiges Zeichen für ein gutes Ansprechen gewertet werden darf. Der Erfolg einer Strahlentherapie ist frühestens nach 8-10 Wochen zu beurteilen. Eine Besserung hält meist lange an.

Mit Mikroprozessortechnik und Farbsichtmonitor ausgestattet erfüllen die modernen Röntgen-Therapiesysteme die heutigen Forderungen nach umfassender Sicherheitstechnik und genauester Anlagensteuerung. Alle Filter und Bestrahlungstubi sind sicherheitskodiert, Filter- und Tubusnummer, Filterwert, Focus-Hautabstand und Strahlungswerte werden automatisch angezeigt und gewährleisten eine maximale Sicherheit.


Bild Hersteller

Wann also Röntgentiefentherapie?

  • Morbus Ledderhose und Morbus Dupuytren
  • Fersensporn
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Sehnenentzündungen
  • Schultergelenksarthrose
  • Sehnenverkalkungen der Schulter
  • Tennis-/Golfellenbogen
  • Daumensattelgelenksarthrose
  • Kniegelenksarthrose
  • Hüftgelenksarthrose
  • Fingerend-/mittelgelenksarthrose
  • Weichteilverkalkungen

Einstellung zur Behandlung eines Tennisellenbogens

Ablauf der Röntgentiefentherapie

Das gängige Therapieschema besteht aus insgesamt sechs Bestrahlungen in drei Wochen.

Zum ersten Termin wird vom Radiologen die Indikation geprüft. Der Patient füllt einen Aufklärungsbogen aus, es erfolgt ein Aufklärungsgespräch mit dem Radiologen und im Anschluss die erste Bestrahlung. Je nach Bestrahlung sitzt oder liegt der Patient, der zu bestrahlende Körperteil wird unter der Röhre positioniert, die anderen Körperteile werden bleigeschützt abgedeckt. Die eigentliche Bestrahlung dauert nur wenige Sekunden, der gesamte Ablauf circa 5 Minuten.