Terminvergabe: +49 (0) 7223-800250   Kontakt   Kontaktformular

Was ist Computertomographie (CT)?

Die CT nutzt Röntgenstrahlen um 3D-Schnittbilder zu erzeugen. Der Patient wird auf einer Liege positioniert, die in ein Ringgestell integriert ist. Dieser Ring ist drehbar montiert. Er umkreist den Tisch. An dem Ring sind gegenüberliegend Röntgenstrahler und Detektoren montiert. Während der Untersuchung durchstrahlen die Röntgenstrahlen den Patienten, werden entsprechend durch das Gewebe abgeschwächt und die empfangenen Strahlendosen mittels Computeralgorithmen in Schnittbilder umgerechnet.

Wann wurde die CT entwickelt?

Die CT wurde um 1970 von Sir Godfrey Hounsfield entwickelt. Die erste Untersuchung war eine Schädeluntersuchung und fand 1971 statt. Sir Hounsfield erhielt 1979 den Nobelpreis für seine Entdeckung.

Welche Anwendungen hierfür gibt es?

Untersuchungen von z.B. der Lunge, Bauchorganen, dem Kopf, insbesondere dem Gehirn, Knochen, Blutgefäßen, Herz, Darm oder Weichteilen wie Muskeln.

Was bedeutet Multislice-CT oder Spiral-CT?

Heutzutage werden gegenüber dem Röntgenstrahler multiple, nebeneinanderliegende Detektoren in Reihen montiert. Hierdurch sind Ortsauflösungen von weniger als 1 mm möglich. Multislice-CT bedeutet zu Deutsch Mehrzeilen-CT. Spiral-CT oder Helical-CT bedeutet, dass der Patient während der laufenden Aufnahmen mit der Liege durch den CT-Ring, die Gantry, geschoben wird. Dadurch entstehen 3D-Datensätze, die in Schnittbilder umgerechnet werden. Der große Vorteil des Multislice-CT besteht in kürzeren Untersuchungszeiten und reduzierten Strahlendosen.

Bei unserem modernen CT werden 64 Schichten („Zeilen“) von 0,35 mm Dicke innerhalb einer Rotation von 0,4 Sekunden Dauer erfasst. Dabei wiegt das Röhrensystem ca. 2 Tonnen- die Leistungsaufnahme liegt bei 80 kW.

So kann z. B. in 10 bis 20 Sekunden der ganze Körper untersucht werden. Aber auch spezielle Untersuchungen des Herzens mit höchster Detailauflösung sind möglich.

Durch seine offene Konstruktion und seine kurzen Untersuchungszeiten ist unser CT auch für Menschen mit Platzangst oder für schmerz-geplagte Menschen, die Mühe haben, ruhig liegenzubleiben, geeignet.

Vorteile des (64-Zeiler-)CT

  • hohe Detailauflösung
  • kürzeste Untersuchungszeiten
  • höhere Dosiseffizienz (bei gleicher Strahlung viel bessere Bilder als frühere CT-Geräte)

Nachteile des CT:

  • Strahlenbelastung
  • Kontrastmittelgabe häufiger erforderlich

CT des Schädels:
Grosser Bluterguss, der das Hirn zusammenpresst
(Folge eines Sturzes)

Warum also CT?

bestens geeignet für Detailaufnahmen der Lunge, für Darstellungen der Blutgefäße, für komplizierte Knochenbrüche, für Herz, für Krebserkrankungen, für Schlaganfälle, für bestimme Krankheiten der inneren Organe.

Ablauf der Computertomographie

Im Vorfeld bekommen Sie bei der Anmeldung zur Untersuchung die notwendigen Informationen zur Vorbereitung – zum Beispiel für bestimmte Untersuchungen nüchtern zu bleiben oder bestimmte Blutwerte mitzubringen. Zum Untersuchungstermin prüft der Radiologe die Indikation, es erfolgt ein Aufklärungsgespräch, je nach Untersuchung muss ein intravenöser Zugang gelegt werden, damit Ihnen gegebenenfalls Kontrastmittel gespritzt werden kann.

Während der Untersuchung liegen sie im CT in der Regel auf dem Rücken. Die Untersuchungsdauer beträgt zwischen 5 Minuten und 20 Minuten. Für Untersuchungen der Lunge und des Bauchraumes muss man zwischen zehn und 20 Sekunden lang die Luft anhalten können. Ein CT ist so großzügig konzipiert, dass auch Menschen mit Platzangst in aller Regel ohne Probleme untersucht werden können.