CT
- gesteuerte Schmerztherapie der Wirbelsäule
Die CT - gesteuerte Schmerztherapie eignet
sich zur Therapie von Bandscheibenvorfällen, postoperativen
Narbenbildungen, arthrotisch bedingten Schmerzsyndromen und Gleitwirbelbeschwerden.
Bei der CT - gesteuerten Schmerztherapie wird unter Sichtkontrolle
ein dünne Kanüle bis an den Rückenmarkskanal herangeführt
und die Medikamente direkt an den Ort der Schmerzentstehung injiziert.
Durch die hohe Präzision der Injektion und die Möglichkeit
die Verteilung des injizierten Mittels zu überprüfen,
werden die Ergebnisse der nichtoperativen Schmerztherapie mit diesem
Verfahren deutlich verbessert, insbesondere können Patienten
erfolgreich behandelt werden, die mit anderen Methoden keine Besserung
ihrer Schmerzsymptomatik erfuhren. Nebenwirkungen treten sehr selten
auf, da auch die Dosis der Medikamente durch die Injektion direkt
am Wirkort deutlich reduziert werden kann. Die Prozedur wird von
den Patienten nur als wenig schmerzhaft empfunden, etwa vergleichbar
einer Blutabnahme oder normalen intramuskulären Injektion.
Schwere Komplikationen wurden bisher (in unserem Institut bei mehr
als 1000 Patienten seit 1996) nicht beobachtet. Die CT - gesteuerte
Schmerztherapie kann in allen Wirbelsäulenabschnitten durchgeführt
werden (Hals- Brust- und Lendenwirbelsäule).