| Nucleoplastie
Seit Sommer 2006 bieten wir zusätzlich zur CT-gesteuerten Schmerztherapie auch die Nucleoplastie an. Dies ist ein sehr schonendes Verfahren zur Behandlung eines Bandscheibenvorfalles das ebenfalls ambulant durchgeführt werden kann. Auch hier bietet die CT-gesteuerte Anwendung ein Maximum an Sicherheit.
Unter CT-Kontrolle wird eine Kanüle in die Bandscheibe eingeführt. Durch die Injektion von etwas Kontrastmittel wird die korrekte Lage im „weichen“ Teil der Bandscheibe (Nucleus pulposus) überprüft (Abb. 1). Danach wird durch die Kanüle eine Hochfrequenzsonde vorgeschoben, über die dann ein Teil des weichen Bandscheibenkernes „verdampft“ wird. Durch diese Massnahme sinkt der Druck im Bandscheibenfach und damit auch auf den Bandscheibenvorfall so dass sich die Nervenkompression zurückbildet. Der Schmerzrückgang tritt deshalb oft etwas verzögert nach 1-2 Wochen ein.
Mit dieser Methode kann in ca. 80% eine Operation vermieden werden.
Der Eingriff ist wenig belastend, wird jedoch in Sedierung (nach Gabe von Beruhigungsmitteln) im Beisein eines Anaesthesisten durchgeführt. Deshalb müssen Sie danach noch ca. 2 Stunden zur Kontrolle in der Praxis bleiben, anschliessend können Sie mit Begleitung direkt nach Hause gehen.
Abb.1; CT-Schicht mit Lage der Sonde im Bandscheibenfach

Abb.2: Rekonstruktion mit Blick von der Seite zeigt die krrekte Lage der
Sonde im Bandscheibenfach
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